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| 18.11.2007 |
| Fesselnde Heimatkunde, von Petra Plaum |
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Fesselnde Heimatkunde, von Petra Plaum "pempress" (Mertingen)
Vor eineinhalb Jahren las Nora Günther aus ihrem noch unfertigen Roman, und die lebendige Darstellung einer Mühlberger Hochzeit anno 1637 machte mich sofort neugierig auf das fertige Werk. Jetzt ist ,,Sturm der Verdammnis" erschienen und ich habe es in einem Rutsch verschlungen. Zu fesselnd ist die Geschichte des einflussreichen Richters Paull Günther und seiner zahlreichen Verwandten und Freunde, deren muntere Hochzeitsfeierlichkeiten jäh enden -- die Schweden fallen ein und bringen Leid und Verderben. Nora Günther schafft es, die historischen Fakten mit Leben zu füllen. In ,,Sturm der Verdammnis" wird geliebt und gehasst, gekämpft und intrigiert, viel Schreckliches geschieht und viele verlieren alles. Trotzdem gibt es auch humorvolle und fröhliche Szenen, und Paull und seine Sippe wachsen den Lesern schnell ans Herz. Ich habe mich mit jedem gefreut, der überlebt hat -- in jenen Zeiten ging es buchstäblich ums Überleben -- und mehr als einmal gedacht: ,,Was für ein Glück, heute und hier zu leben!" Im Anschluss an ihren Roman verrät die Autorin historische Fakten, erklärt, welche Personen wirklich existierten und wie ihre Geschichte weiterging und gibt sich als Ehefrau eines Nachfahren Paull Günthers zu erkennen. Kein Wunder also, dass sie sich mehrere Jahre Zeit für die Recherchen zu ,,Sturm der Verdammnis" nahm und so viel Herzblut investierte! Ein lesenswertes Buch, ich freu mich auf das Nächste!
(Erschienen bei Amazon.de) |
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| Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind. |
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| Marie von Ebner-Eschenbach |
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