"Ohne Vorwarnung" heißt der Krimi, für den Hoyerswerda, die Geburtsstadt der Schriftstellerin, den literarischen Rahmen gibt. Vier Jahre lang recherchierte und schrieb Nora Günter an dem knapp 300 Seiten starken Roman. Sie interviewte Zeitzeugen und durchstöberte Archive. Ihr Mann, der Historiker Gerd Günther, stand ihr, wie schon bei ihrem Erstling – dem historischen Roman "Sturm der Verdammnis" zur Seite. "Ein spannender Regionalkrimi, authentisch von der polizeilichen Ermittlung bin hin zum großen Volksfest", so beschreibt Nora Günter ihr zweites Buch. Es sei im Vergleich zu ihrem Erstlingswerk sehr leicht zu schreiben gewesen, denn schließlich stecke sie besser in der Zeit drin. Seit voriger Woche ist Nora Günther nun im Besitz ihres druckfrischen neuen Buches und es sei wieder sehr aufregend gewesen, das fertige Produkt nach Jahren der Arbeit in den Händen zu halten.
Das Familiendrama spielt im Sommer 1990 zwischen Wende, Wahrungsunion und Fußballweltmeisterschaft. Die resolute EDV-Fachkraft Gundela wird ermordet. Die Polizei hält den Ehemann für den Mörder. Doch des Rätsels Lösung liegt irgendwo zwischen alten Fotos, einem ominösen Liebhaber und einem vergessenen Familiengeheimnis. Einen Vorgeschmack auf "Ohne Vorwarnung" können RUNDSCHAU-Leser schon heute mit einer kurzen Leseprobe bekommen.
Wer Lust hat, die Prestewitzer Schriftstellerin live bei der Premiere der Präsentation ihres neuen Buches zu erleben, ist am Freitag, 10. Oktober, in der Buchhandlung Mayer in Finsterwalde richtig. Nora Günter liest hier ab 19.30 Uhr aus ihrem Kriminalroman mit Lokalkolorit. Sicher wird im Anschluss Gelegenheit sein, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen. Dabei kann sie auch schon auf ihr nächstes Buch neugierig machen, das wieder ein historischer Roman werden und im 13. Jahrhundert im Raum Bad Liebenwerda spielen soll. red/ik/gb
Weitere Termine:
17. Oktober, 19 Uhr, Kreismuseum Bad Liebenwerda,
22. Oktober, 19 Uhr, Stadtbibliothek Uebigau,
29. Oktober, 17 Uhr, Schloss Hoyerswerda,
19. November, 19 Uhr Buchhandlung Jachalke Herzberg
Quelle: Lausitzer Rundschau
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