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Wir schreiben das Jahr 1648, befinden uns im letzten Jahr des Dreißigjährigen
Krieges.
Die Folgen der Kämpfe sind allgegenwärtig. Die Dörfer sind gänzlich, die Städte größtenteils zerstört. Eine Wirtschaft ist nicht mehr existent, man lebt von der sprichwörtlichen Hand in den Mund. Schon seit Jahren verhandeln die Großen Europas über die Beendigung des sinnlosen Krieges. Allen Parteien ist nunmehr klar, dass die einst gesteckten Ziele mit militärischen Mitteln nicht erreicht werden können. Dennoch gehen die Kämpfe weiter, zur Vorbereitung der diplomatischen Neuaufteilung der Länder. Auch im sächsischen Land wird noch gestritten und gerungen und angestrengt versucht, die verbliebenen schwedischen Truppen loszuwerden ... |